Further Judo - Nachwuchs in Erlangen

Am 17 Februar nahmen drei Nachwuchs – Judoka des TV Furth im Wald – Lena Breu, Miriam Wirrer und Andreas Plattner -  am Tageslehrgang des TV Erlangen teil.

Unter Leitung der internationalen Spitzenathleten Laura-Vargas Koch sowie Amelie und Theresa Stoll übten die jungen Sportler neue Wettkampftechniken im Stand und am Boden ein. Nachdem der Lehrgang bereits um 10 Uhr vormittags begann, gab es eine zweistündige Mittagspause, ehe dann die abschließende Einheit von 14.00 – 16.00 Uhr startete.  Bevor man sich müde und mit einer Menge neuer Techniken im Kopf auf den Heimweg machte, gab es noch die Möglichkeit, sich von den Judostars ein Autogramm zu holen, wovon auch gerne Gebrauch gemacht wurde. 


Vorstandschaft im Amt bestätigt

Im Februar fand unsere Jahresversammlung mit Neuwahlen statt. In seinem Jahresbericht blickte Vorsitzender Josef Hofstetter auf die Aktivitäten der derzeit 107 Mitglieder zählenden Doppelabteilung zurück. Von den Mitgliedern betreiben 74 die Kampfsportart Judo und 47 die Selbstverteidigungssportart Ju-Jutsu. 14 Mitglieder betreiben beide Sportarten.

Darüber hinaus stellt die Abteilung sechs ausgebildete Übungsleiter. Neben der Anschaffung von T-Shirts mit Vereinslogo wurde ein neuer Abteilungsflyer erstellt, mit dem nun für die beiden Sportarten geworben werden soll. Im Bereich Judo steht weiterhin die Männermannschaft, die sich vergangenes Jahr den dritten Platz in der Bezirksliga Oberpfalz sicherte, fest im Wettkampfgeschehen. Erneut wurde dabei im Mai ein Kampftag in Furth ausgetragen. Bei dieser Gelegenheit wurde der Abteilung vonseiten des Bayerischen Judoverbandes eine große Ehre zu Teil, nämlich die Anerkennung für 50 Jahre Judo in Furth im Wald, was sie zu einer der ältesten in ganz Bayern macht. Im Juli nahm dann eine große Abordnung aus Furth am Kötztinger Pfingstturnier teil. Im Lauf des vergangenen Jahres fanden außerdem einige Gürtelprüfungen statt, bei denen sowohl im Nachwuchs- als auch im Erwachsenenbereich viele Teilnehmer die nächsthöhere Gürtelfarbe erlangten.

Darüber hinaus organisierten die Mitglieder im Dezember erneut ein Judo-Nikolausturnier mit 85 Teilnehmern. Zu Gast waren die befreundeten Vereine aus Bad Kötzting, Ensdorf, Miltach und Rötz.

Auch der Bereich Ju-Jutsu konnte ein bewegtes Jahr verzeichnen. Höhepunkte waren ein Landeslehrgang zur Dan-Vorbereitung im Mai mit 47 Teilnehmern, eine Gürtelprüfung im Juni, bei der sieben Sportler die jeweils nächsthöhere Graduierung erreichten und ein interner Lehrgang mit zwei erfolgreichen Kämpfern aus dem Ju-Jutsu – Fighting – Bereich im September. Darüber hinaus nahmen im Oktober ganze zehn Further Ju-Jutsuka am fünftägigen Bayernseminar an der Sportschule Oberhaching Teil. Zum Abschluss des Jahres gab es im November einen weiteren Landeslehrgang Technik mit hochklassigen Referenten und ebenfalls knapp 50 Teilnehmern. Äußerst positiv ist auch die Tatsache, dass vier Ju-Jutsuka im Verlaufe des vergangenen Jahres ihre Dan- (Schwarzgurt-) Prüfungen erfolgreich gemeistert haben. Nicht zu vergessen sind darüber hinaus die regelmäßigen Frauen-Selbstverteidigungskurse und Präventionsveranstaltungen von Doris Klingseisen, die auch im vergangenen Jahr wieder erfolgreich durchgeführt wurden, ein Vereinsausflug ins vorweihnachtliche Prag und die Teilnahme von zwei Teams der Abteilung am letztjährigen Drachentriathlon.

Bei den abschließenden Wahlen wurden der bisherige Vorsitzende Josef Hofstetter, seine Vertreterin Doris Klingseisen, Kassier Judith Lehminger und Schriftführer Rainer Breu in ihren Ämtern bestätigt.


Start der Bezirksliga 2018

Am 11. März traf unsere Mannschaft zum Auftakt der Bezirksliga Oberpfalz in Neumarkt auf den Gastgeber und die Mannschaft aus Neutraubling.
Beide waren die erwartet schweren Kontrahenten, gegen die man sich aber lange Zeit sehr gut verkaufte.

Im Duell mit den Neutraublingern stand es zur Halbzeit noch 4:4, ehe diese im zweiten Durchgang ihre Führung auf 5:11 ausbauten.
Gegen Neumarkt waren beide Mannschaften bis zum Schluss gleichauf. Unsere Mannschaft verpasste mit 7:9 nur knapp ein Unentschieden.

Auch wenn die anderen die Punkte mit nach Hause nehmen durften, war die Einstellung des Teams an diesem Tag absolut klasse!


Dan-Prüfung in Furth im Wald: Eine der besten Prüfungen

Es ist immer ein besonderer Tag für jeden Trainer und seinen Schüler, wenn dieser seine Prüfung zum schwarzen Gürtel bestreitet. Ende Oktober stellten sich in Furth im Wald insgesamt acht Ju-Jutsuka dieser Herausforderung und legten eine der besten Dan-Prüfungen überhaupt ab.

Mit fünf Teilnehmern hatte Wettkampfreferent Lothar Lehermeier die größte Zahl an Anwärtern dabei. Viele der Teilnehmer waren erfolgreiche Wettkämpfer und dies merkte man der Prüfung auch an. Mit sehr dynamischen Darstellungen und präzisen Atemis und Würfen wurde nicht gegeizt.

Mit dabei waren waren unter anderem die Lederer Brüder (Armin und Patrick), »Phil« Karpfinger, Susanne Windecker und »Matze« Rossberg; allesamt sehr erfolgreiche Wettkämpfer. Aber auch die anderen Teilnehmer (Erik Frühauf, Rolf Berger und Rainer Jank) zeigten hervorragende Leistungen.

Nachdem sich die Prüfer - Wolfgang Wegner (7.Dan), Prüfungsreferent Hans Sperl (6.Dan) und Nina Fieseler (2.Dan) - einen Eindruck über Basiskenntnisse (unter anderem Bewegungsformen und Falltechniken) verschafft hatten, ging es zu den Komplexaufgaben, bei denen die Prüflinge zeigen mussten, dass sie die Techniken auch bei einem sich bewegenden Partner anwenden können. Am Ende der gut fünfstündigen Prüfung konnten alle Aspiranten den wohlverdienten 1. Dan in Empfang nehmen.

Die Prüfer waren beeindruckt und sprachen sogar von einer »Musterprüfung«. Prüfungsreferent Hans Sperl meinte bei der Übergabe der Urkunden sogar, das sei eine der besten Prüfung zum 1. Dan gewesen, die er je gesehen habe.


Ju-Jutsu Lehrgang am 25.11

Zum Jahresabschluss fand heuer ein Ju-jutsu Landeslehrgang Technik in Furth im Wald statt.

Referenten für 52 Ju-Jutsuka aus ganz Bayern waren Willi Warmuth und Alex Köhler. 

Aufgrund von Problemen bei der Hallenbelegung in Furth im Wald, musste die Abteilung kurzfristig alle Matten und nötiges Equipment in die zweite Trainingsstätte nach Eschlkam bringen. 

Nachdem diese logistische Herausforderung gemeistert war, konnte man sich denn doch auf das sportliche konzentrieren. Thema des Lehrgangs waren Gegen- und Weiterführungstechniken.

In rund vier Stunden ließen die Referenten den Sportlern genug Raum, um  selbst Lösungswege aus bestimmten Angriffszenarien zu finden, ehe sie immer wieder Musterlösungen aufzeigten.