von links: Rainer Breu, Josef Hofstetter und Lukas Nürnberger

 

 

 

Further Judokas bei Benefizturnier vertreten

 

Am 27. Oktober 2013 nahmen drei Further Judokas am Rußweiherturnier des SC Eschenbach teil, wobei alle Einnahmen während des Turniers der Deutschen Krebshilfe zugute kamen. Dabei starteten Josef Hofstetter und Lukas Nürnberger in der Gewichtsklasse bis 73 kg und Rainer Breu bis 90kg.

Lukas Nürnberger startete gut und gewann seinen ersten Kampf. Trotz guter Leistung und vieler guter Ansätze reichte es in den zwei darauffolgenden Kämpfen jedoch nicht zum Sieg. Dabei war er v.a. im letzten Kampf  des Öfteren kurz davor mit De-ashi-barai zu punkten, scheiterte aber an seiner vernachlässigten Armarbeit. Alles in allem zeigt die Formkurve aber eindeutig nach oben.

Josef Hofstetter kämpfte sich bis ins Finale vor, wo er gegen Damian Popiel, einen polnischen Spitzenkämpfer, der u.a. polnischer Jugendmeister und dritter bei der polnischen Meisterschaften der Senioren wurde, nach einem Hebel unterlag. Zuvor hatte er seine drei Kämpfe u.a. mit Uchi-Mata und einer schönen Beingreiftechnik als Konter gewonnen.

Rainer Breu verlor seinen ersten Kampf durch einen Haltegriff. Nach einem gegnerischen Angriff mit Seoi-Nage konnte er den anschließenden Kesa-Gatame nicht mehr verhindern. Die zweite Begegnung ging kampflos an ihn, da der Gegner verletzt passen musste.

Landeslehrgang in Furth im Wald (21.09.2013)

Am 21.09.2013 veranstaltete die Abteilung Ju-Jutsu ihren schon traditionellen Landeslehrgang. Dieser stand unter dem Motto "wirkungsvolle Selbstverteidigung". Die beiden Referenten Willi Warmuth und Walter Knör - beide im Lehrteam des Ju-Jutsu Verbandes - konnten ca. 40 Teilnehmer auf der Matte begrüßen. Durch verschiedene Aufgaben mit Luftballons sorgten sie zunächst dafür, dass die Ju - Jutsuka ins Schwitzen kamen und ihre Scheu vor Körperkontakt überwinden lernten, da dies auch für viele Anwendungen essentiell ist.

Bei den folgenden Techniken (verschiedene Weiterführungen und Hebel) legten die Referenten zunächst Wert auf eine langsame, aber dafür richtige Ausführung sowie auf korrekte Beinarbeit - ein oft unterschätztes Element, das über das Gelingen von vielen dieser Techniken entscheidet.

Zwischendurch gab es wieder eine kurze Pause, bei der man sich an dem schon fast legendären Buffet mit Kaffee, Kuchen, Obst und sonstigen Getränken und Speisen versorgen konnte.

Letztendlich kann man festhalten, dass dies ein durchaus kurzweiliger Lehrgang war, der sich auf grundsolides und realitätsnahes Ju-Jutsu konzentriert hat, um die Sportler effektiv auf den Ernstfall vorzubereiten.